Was Vollmond mit innerer Unruhe zu tun haben kann

Wenn die Nächte heller werden, fühlen sich viele von uns seltsam wach oder getrieben. Warum der Vollmond weniger eine äußere Kraft als ein innerer Scheinwerfer sein kann.
Draußen ist es hell, obwohl es Nacht ist. Man wälzt sich hin und her, die Gedanken finden keinen Ankerplatz, und irgendwie fühlt sich alles ein wenig „lauter“ an als sonst – im Kopf und im Herzen.
Wenn du dich rund um den Vollmond unruhig, getrieben oder ungewöhnlich sensibel fühlst, bist du damit nicht allein. Es ist eines der am häufigsten beschriebenen Phänomene im Rhythmus des Mondes.
Ein Scheinwerfer für das Innere
Wissenschaftlich wird oft über das helle Licht diskutiert, das unseren Schlafzyklus stören kann. In der Astrologie betrachten wir den Vollmond jedoch als einen energetischen Höhepunkt. Er ist der Moment, in dem die Sonne den Mond voll anstrahlt – ein Maximum an Licht und Sichtbarkeit.
Das bedeutet oft: Was sonst im Verborgenen liegt, was wir im Alltag wegschieben oder was leise im Hintergrund murmelt, tritt jetzt klarer hervor. Die Unruhe ist meist keine „Strahlung“ von außen, sondern eine Reaktion auf das, was in uns sichtbar wird.
Intensität statt Magie
Es ist hilfreich, den Vollmond nicht als Ursache für schlechte Laune oder Stress zu sehen, sondern als Verstärker. Wenn wir ohnehin schon unter Druck stehen, macht der Vollmond diesen Druck spürbar. Wenn wir Sehnsüchte ignorieren, klopfen sie jetzt lauter an.
Diese Phasen der Intensität sind anstrengend, aber sie sind auch wertvoll. Sie zwingen uns dazu, hinzusehen. Die Unruhe ist oft nur Energie, die fließen möchte, aber noch keinen Weg gefunden hat.
Wie wir der Unruhe begegnen können
Anstatt gegen die Schlaflosigkeit oder die Nervosität anzukämpfen, hilft oft ein sanfterer Ansatz: Akzeptanz. Es ist okay, heute Nacht nicht perfekt zu schlafen. Es ist okay, dass die Emotionen heute etwas näher an der Oberfläche liegen.
Vollmond ist eine Zeit des Loslassens. Oft wird die Unruhe erst dann weniger, wenn wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen, und uns erlauben, einfach nur wahrzunehmen, was gerade da ist.
Was möchte in dieser hellen Nacht von dir gesehen werden?
Hat dir dieser Impuls gefallen?
Melde dich für unseren Newsletter an und erhalte wöchentlich sanfte Gedanken direkt in dein Postfach.